Informationen zur Kindertagesförderung in anderen Bundesländern finden Sie hier: Portale anderer Bundesländer
Familienkonvent 2011:
Aufruf zur Bewerbung als Delegierte/-er zur Teilnahme am Familienkonvent
Viele wertvolle Informationen und Praxisbeispiele rund um die Tagespflege liefert zudem das Online-Handbuch des BMFSFJ zur Kindertagespflege. Die Tagespflege in Mecklenburg-Vorpommern wird auf den Seiten 32-34 dargestellt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.traumjob-erzieherin-mv.de.
Weblink:
Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme
Lesen Sie auch hier:
"Rechtsextremen in Kitas keine Chance geben! - GEW unterstützt Schwesig und fordert Fortbildungen für Erzieherinnen", Pressemeldung der GEW, Landesverband M-V, 26.07.2010 und Presseübersicht
Bernhard Eibeck, GEW-Referent im Bereich "Jugendhilfe und Sozialarbeit" beim Hauptvorstand, zum Modellprogramm "Mehr Männer in Kitas"
Warum das Modellprogramm des Bundes mehr Nebenwirkungen als Perspektiven hat.
auf den Seiten von www.kita-live-mv.de.
Das BMFSFJ startet langfristig angelegte Maßnahmen, um mehr Männer für die Arbeit in Kitas zu gewinnen. Fachlich begleitet wird dieses Vorhaben von der dafür eingerichteten Koordinationsstelle "Männer in Kitas":
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Köpenicker Allee 39 - 57
10318 Berlin
Tel.: 030- 50 10 10 934
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.koordination-maennerinkitas.de und von der ESF-Regiestelle (z.B. Förderrichtlinien, Förderleitfaden)
KiföG M-V Lesefassung vom 08.07.2010
Weitere Informationen, u.a. die wichtigsten Veränderungen laut Beschlussempfehlung vom 30.06.2010, finden Sie hier.
Weitere Informationen zu "Vielfalt für die Kleinsten" (vormals: "Alternativen zum Krippenausbau denken") gibt es unter: www.alternativenzumkrippen ausbaudenken.de.
Lesen Sie auch hier: Schwerin bietet künftig Familienbildung an, Stadt ist Modellkommune im Programm "Vielfalt für die Kleinsten"
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter:
Aktuelles
Start der Internet-Anhörung für neue Kapitel der "Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V"
Internetanhörung vom 04.01.2011 bis 04.03.2011
Bildungsminister Tesch gab die weitere öffentliche Diskussion zu den neuen Kapiteln der "Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" via Internet frei. Dabei geht es um die Themen:
- Wertorientiert handelnde Kinder
- Gestaltung des Überganges von der Familie in die Kindertageseinrichtung
- Leitgedanken zu den Bildungs- und Erziehungsbereichen.
Mit diesem Forum sollen alle an der Kindertagesförderung Beteiligten, frühzeitig in die Erarbeitungsphase einbezogen werden. Daher lädt das Bildungsministerium Eltern, Erzieher(innen), Tagesmütter und Tagesväter, Lehrer(innen) insbesondere an Grundschulen sowie andere Fachkräfte in diesem Bereich, wie Fach- und Praxisberater(innen), Leiter(innen), Mitarbeiter(innen) der Ämter und Behörden, aber auch interessierte Bürger ein, um zu inhaltlich fachlichen Aspekten der frühkindlichen Bildung Stellung zu nehmen.
Für Juni 2011 sieht das Bildungsministerium eine Landesfachtagung in Güstrow vor, um Erfahrungen im Umgang mit der Bildungskonzeption auszutauschen und neue Erkenntnisse in die Fortschreibung der Konzeption einfließen zu lassen. Neben der Veröffentlichung der Themen aus der Internetanhörung geht es aber auch um die Fortbildung der Fachkräfte und die Verbesserung der Sprachentwicklung aller Kinder, mit der sich die Universität Rostock wissenschaftlich auseinandersetzt.
Sie können sich vom 04.01.2011 bis 04.03.2011 auf www.bildung-mv.de im Bereich "Frühkindliche Bildung" an der Internetanhörung beteiligen.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, PM Nr. 245-10 - 30.12.2010
Spielen ist ein ernstgemeinter Studienauftrag an der Hochschule Neubrandenburg.
Pofessorin Marion Musiol erklärt, warum spielen so wichtig für Kinder ist (Interview-Auszug)
Spielen macht Spaß, spielen ist gesund und spielen muss sein. Die Faszination Spiel beinhaltet ganz viel Freude, Frohsinn, Heiterkeit, Schöpfertum und Kreativität. Spielerisch lässt es sich hervorragend lernen.
In der Wissenschaft wird das Spiel als intrinsische Motivation beschrieben. Das Spiel erfolgt aus dem Menschen heraus, von allein, ohne Aufforderung. Menschen begeben sich um ihrer selbst willen in das Spiel hinein, ohne Druck, ohne Zwang, ohne Verordnung von außen, als Beherrscher einer Tätigkeit.
Das Spiel fördert die Entwicklung der Kinder. Es hat eine Bedeutung für eine gesunde und freudige Entwicklung.
Kinder kommen als geborene Spielexperten auf diese Welt. Die Studierenden an der Hochschule Neubrandenburg lernen u.a., den Kita-Alltag so zu strukturieren, dass die Kinder Zeit zum Spielen haben und Räume so zur Verfügung zu stellen, dass diese die Kinder zum Spiel aufmuntern. Kinder brauchen Zeit und Erwachsene, die hinhören, die hinsehen und die sich ab und zu anbieten zum Mitspielen.
Eine große Herausforderung für die Fachexperten von Kitas und Schulen wird zukünftig darin bestehen, stärker mit den Eltern zu kooperieren und gemeinsam mit Müttern und Vätern für das Aufwachsen der Kinder (im wohlwollenden Sinne) zu streiten.
Quelle: Interview, Spielen lernen, NDR1 Radio MV
Familienkonvent 2011
„Chancengleichheit für Kinder und Familien in Mecklenburg-Vorpommern“. Der zweite Familienkonvent in Mecklenburg-Vorpommern findet am 25. Mai 2011 statt.
Das Ministerium für Soziales und Gesundheit M-V ruft dazu auf, sich als Delegierte bzw. als Delegierter zur Teilnahme am Familienkonvent zu bewerben. Angesprochen werden Mütter, Väter, Großeltern, Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Bündnisse für Familie, familienpolitisch engagierte Verbände, Vereine und Körperschaften.
Sie alle sollen in einem Familienkonvent über die Belange von Kindern und Familien beraten. Ziel des Landtages und der Landesregierung ist es, den gesellschaftlichen Bewusstseins- und Wertewandel zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit zu unterstützen.
Für Fragen steht die Familienbotschaft M-V, Telefon: 03838 31 50 120 zur Verfügung. Des Weiteren können Sie sich im Internet unter www.familienbotschaft-mv.de informieren.
Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2011.
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit M-V, Information
Bundesfamilienministerium startet Initiative "Offensive Frühe Chancen" für Kitas
Die Bundesregierung will kleine Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besser unterstützen. Mit der Initiative "Offensive Frühe Chancen", die am 2. November 2010 startete, stellt der Bund von 2011 bis 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen - insbesondere in sozialen Brennpunkten - zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen.
Erfahren Sie mehr in unserer Rubrik Ausschreibungen!
Quelle: BMFSFJ Internetredaktion, PM Nr. 79/2010, veröffentlicht am 02.11.2010
Online-Beratung Kindertagespflege
Sie sind eine (potentielle) Tagespflegeperson, Eltern oder Träger von Tagespflegeangeboten und haben eine Frage zum Bereich Kindertagespflege? Dann können Sie sich von nun an mit Ihren Fragen auch an die Online-Beratung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wenden, um eine kompetente Auskunft zu erhalten.
Für direkte schriftliche Anfragen bzw. zur Vereinbarung eines Telefontermins steht Ihnen ein Kontaktformular zur Verfügung. Im Übrigen erfolgt die telefonische Beratung montags von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 5892633.
Umfassende Informationen rund um das Thema Kindertagespflege und Kinderbetreuung erhalten Sie auch auf dem Portal "Frühe Chancen" des BMFSFJ.
Bundesfamilienministerium startet Initiative "Offensive Frühe Chancen" für Kitas
Die Bundesregierung will kleine Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besser unterstützen. Mit der Initiative "Offensive Frühe Chancen", die am 2. November 2010 startete, stellt der Bund von 2011 bis 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen - insbesondere in sozialen Brennpunkten - zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen.
Erfahren Sie mehr in unserer Rubrik Ausschreibungen!
Quelle: BMFSFJ Internetredaktion, PM Nr. 79/2010, veröffentlicht am 02.11.2010
Neue Studie: Der U3-Ausbau und seine personellen Folgen
Droht ein Personalnotstand? - Eine Zusammenfassung Empirischer Analysen und Modellrechnungen einer im Auftrag der „Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte“ (WiFF) erstellten Expertise von Thomas Rauschenbach und Matthias Schilling. Lesen Sie die Studie mit Entwicklungsszenarien für die einzelnen Bundesländer hier!
Quelle: Deutsches Jugendinstitut e.V. (DJI), 2010
Aufruf an alle Kita-Fachkräfte und Kita-Träger in M-V zur Teilnahme an Studie „Traumjob ErzieherIn?!"
Erhebungszeitraum letztmalig bis zum 5.11.2010 verlängert
Nach gut zwei Wochen Laufzeit ist die Forschergruppe unter Leitung von Frau Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina an der Hochschule Wismar mit dem Rücklauf noch nicht zufrieden.
Die Informationen zur Durchführung der Befragung erhielten alle Kitas und alle Kita-Träger in M-V per Post. Aber erst seit der ersten Pressemitteilung in der örtlichen Presse stieg die Teilnahme sprunghaft an. Zahlreiche Hinweise von Fachkräften bestätigen mittlerweile den Verdacht, dass die Informationen zu der Studie nicht alle erreicht haben. „Bei uns gehen täglich mehrere solcher Hinweise ein“, so die Projektmitarbeiterin Peggy Lehm, die sich sehr erstaunt darüber äußert. „Die Untersuchung hat eine hohe Bedeutung und ist eine große Chance dafür, dass schon lange geforderte Verbesserungen in den Kitas präzisiert und eingefordert werden können.“
Aus den vorgenannten Gründen wird der Erhebungszeitraum zur Studie „Traumjob ErzieherIn?!“ bis zum 5. November 2010 letztmalig verlängert. Nach wie vor kann an der Umfrage online (www.traumjob-erzieherin-mv.de) oder schriftlich teilgenommen werden. Wenn Sie noch die Zugangskennung benötigen oder schriftlich an der Umfrage teilnehmen möchten und Fragebögen brauchen, steht Ihnen das Projekt-Team von „Traumjob ErzieherIn?!“ unter peggy.lehm@hs-wismar.de oder 03841 753-292 oder 01522 69 540 99 sehr gerne zur Verfügung.
Quelle: Hochschule Wismar, PM vom 21.10.2010
Kristina Schröder: "Der Bund hält seine Zusagen beim Kita-Ausbau ein"
Die Bundesfamilienministerin fordert die Bundesländer auf ihren Verpflichtungen beim Ausbau der Kinderbetreuungsangebote nachzukommen. Mit einem Gutachten lässt ihr Ministerium aktuell prüfen, in wie weit das bisher geschehen ist.
Es geht um die Frage, ob und wie die Länder sicherstellen, dass die Mittel des Bundes bei den Kommunen ankommen und die vereinbarten Eigenanteile der Länder und Kommunen an den Ausbaukosten von insgesamt zwölf Milliarden Euro eingebracht werden. Ein erster Teilbericht soll im November vorliegen.
Auf dem Krippengipfel 2007 hatten sich der Bund, Länder und Kommunen gemeinsam darauf verständigt, bis 2013 ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung zu stellen um bundesweit im Durchschnitt für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben - dann insgesamt 750.000 Plätze.
Nach der Finanzverfassung des Grundgesetzes liegt die
Finanzierungsverantwortung für Aufgaben der Kinderbetreuung grundsätzlich bei den Ländern. Wie die Kosten zwischen Ländern und Kommunen, die auf Landesebene in aller Regel für die
Kinderbetreuung zuständig sind, verteilt werden, ist allein Frage des
Landesrechts.
Aktuell hat das Verfassungsgerichthof in Münster/Nordrhein-Westfalen den Verfassungsbeschwerden gegen finanzielle Folgen des Kinderförderungsgesetzes von 17 kreisfreien Städtenund zwei Kreisen stattgegeben. Städte und Landkreise in NRW müssen für zusätzliche Kosten bei der Kinderbetreuung einen Ausgleich vom Land erhalten, entschied das Gericht am 12.10.2010.
Quelle: BMFSFJ Internetredaktion, PM Nr. 69/2010, veröffentlicht am 13.10.2010 sowie Neue Juristische Wochenschrift
Sozialministerin Schwesig nach Schwedenreise: Weiter für mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung kämpfen
Zum Abschluss Ihrer dreitägigen Schwedenreise resümiert Manuela Schwesig, Ministerin für Soziales und Gesundheit M-V, u.a. wie folgt:
Der Satz von Olof Palme: "Weil Kinder unsere einzige reale Verbindung in die Zukunft sind und weil sie die Schwächsten sind, gehören sie an die erste Stelle der Gesellschaft", sei in Schweden immer noch gelebte Realität.
Bei der Betreuung in der Vorschule (Kita) herrschten in Schweden aus deutscher Sicht deutlich bessere Verhältnisse. Sozialministerin Schwesig sehe sich nach den Erfahrungen der Reise darin bestärkt, weiter für mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung zu kämpfen.
Beeindruckt habe sie auch, wie einvernehmlich beim skandinavischen Nachbarn gute Regelungen für die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben getroffen worden seien. "Da ziehen alle mit."
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit, PM Nr. 157 - 22.10.2010
Verlängerung der Erhebung zur Studie "Traumjob Erzieherin?!" bis zum 27. Oktober 2010
Den knapp 1030 Kindertagesstätten in Mecklenburg-Vorpommern geht das Personal aus. Um den Schwund etwa durch Abwanderung von Fachkräften in andere Länder zu stoppen, soll nun eine Studie die Situation in den Kitas im Land beleuchten.
Die Ergebnisse der Studie unter dem Titel „Traumjob Erzieherin?“ sollen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte zu verbessern — und um Menschen für diesen Beruf zu begeistern, betont Sabine Mönch- Kalina. Nur mit motiviertem und gut ausgebildetem Personal könne der Bildungsauftrag gewährleistet werden. Befragt werden u.a. Erzieherinnern, Erzieher und Träger. Wegen zahlreicher Nachfragen wurde die Erhebung bis zum 27. Oktober verlängert.
Die Befragung im Internet: www.traumjob-erzieherin-mv.de
Quelle: Ostseezeitung vom 16.10.2010
Neues interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Kita-Bau-MV an der Hochschule Wismar
Die Planung, Finanzierung und Durchführung von Bauvorhaben im Bereich der Kindertagesförderung stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Es gibt in Mecklenburg-Vorpommern weder eine verlässliche Übersicht noch Planungsdaten für den Ausbau der Kindertageseinrichtungen oder für die Bestandssicherung. Die spezifische Nutzung der Kindertageseinrichtungen verlangt darüber hinaus ein besonderes Verständnis der Planungsbüros.
Frau Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Herr Prof. Achim Hack von der Fakultät Gestaltung forschen hierzu gemeinsam mit Studierenden der beiden Fakultäten. Das Vorhaben wurde im Juli 2010 gestartet. Der Praxis soll nun schon bald eine umfangreiche Broschüre zum Kita-Bau an die Hand gegeben werden. Und am Ende des Projektes sollen Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Kindertageseinrichtungs-Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern vorliegen, die dann genutzt werden können, weitere Unterstützung zur Planung und zum Um-/Aus- und Neubau von Kitas zu entwickeln. Bei Interesse erreichen Sie das Kita-Bau-Team über das Kita-Portal-MV (http://www.kita-portal-mv.de/de/start/kontakt).
Quelle: Hochschule Wismar, FWW, 11. Oktober 2010
Startschuss zur Studie "Traumjob Erzieherin?!" an der Hochschule Wismar zum 1. Oktober 2010
Beschäftigungsbedingungen, Qualifikation, Gesundheitsförderung und Zufriedenheit im Fokus der Untersuchungen
Im Rahmen des von der Max-Traeger-Stiftung geförderten, wissenschaftlichen Forschungsprojekts „Traumjob ErzieherIn?!“ führt ein Projektteam der Hochschule Wismar unter Leitung von Professorin Dr. Sabine Mönch-Kalina (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) eine umfassende landesweite Umfrage durch. Befragt werden alle Erzieherinnen, Erzieher und weiteres Kita-Personal sowie alle Träger von Kindertageseinrichtungen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
„Mit dieser Studie soll erforscht werden, was notwendig ist, damit alle Fachkräfte gern und auf Dauer in den Kindertageseinrichtungen unseres Landes arbeiten. Wir wollen wissen, wie es gelingen kann, junge Menschen für diesen Beruf und für die Arbeit in diesem Beruf hier in unserem Bundesland zu begeistern. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sollen genutzt werden, um auf allen Ebenen und mit allen Verantwortlichen, wie z. B. Gesetzgebern, öffentlicher Jugendhilfe, Trägern, Bildungsträgern oder Gewerkschaften, um die notwendigen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu ringen“, sagt Professorin Mönch-Kalina.
Die Befragung wird vorrangig online durchgeführt. Des Weiteren kann auch schriftlich an der Umfrage teilgenommen werden. Alle Kitas und alle Kita-Träger in Mecklenburg-Vorpommern erhalten weitere Informationen zur Durchführung der Befragung. „Egal, ob an der Befragung online oder schriftlich teilgenommen wird, die Projektgruppe sichert allen Teilnehmern die vollständige Anonymität der Angaben zu“, betont Professorin Dr. Sabine Mönch-Kalina.
Für die Forschungsgruppe ist ein hoher Rücklauf von Fragebögen sehr wichtig, damit die Ergebnisse als repräsentativ anerkannt werden können. Daher bittet das Projektteam um eine breite Unterstützung durch alle Befragten. Nicht zuletzt helfen alle mitmachenden Fachkräfte und Träger, ein aussagekräftiges Stimmungsbild zu ermitteln.
Bei Fragen und für weitere Informationen steht das Projekt-Team von „Traumjob ErzieherIn?!“ unter peggy.lehm@hs-wismar.de oder 03841 753-292 zur Verfügung.
Quelle: Hochschule Wismar, PM vom 04.10.2010
Umweltfreundliche Lowtech-Kita mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Hochschule Wismar
Am Freitag, dem 1. Oktober 2010, startete ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt, mit dem ein so genannter „Triple-Zero-Ansatz“verfolgt wird.
Der innovative Neubau der Kindertagesstätte „Wildblume“ in Garz auf Rügen erfolgt nach diesem „Dreifach Null“-Ansatz. „Hier soll ein Haus entstehen, das weder in die Luft noch in den Boden schädliche Emissionen abgibt, keine fossilen Energien und Ressourcen verbraucht und keine Abfälle beim Rückbau hinterlässt“, erläuterte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Für die Nutzer und die Baufirmen der Region entstehe so ein besonders modellhaftes Gebäude. Das Bauvorhaben wird von der HS Wismar wissenschaftlich begleitet und nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) bewertet.
Die Studenten profitierten ebenfalls vom Projekt, so Prof. Martin Wollensak, der an der Fakultät Gestaltung der Wismarer Hochschule Baustofftechnik und Baukonstruktion lehrt. „Durch die konkrete Einbeziehung können sie sich mit praxisrelevanten Themenstellungen für das umweltgerechte Planen und Bauen beschäftigen.“
Die Projektergebnisse sollen im Anschluss dokumentiert und für interessierte Organisationen und Institutionen veröffentlicht werden. Bei Rückfragen zum Projekt wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Martin Wollensak, Telefon: 03841 753-138 bzw. E-Mail: martin.wollensak@hs-wismar.de.
Quelle: Hochschule Wismar, PM vom 01.10.2010
Sozialministerin Schwesig: Länderreport 2010 zu Kita-Personal bestätigt Landespolitik
In der Studie der Bertelsmannstiftung wurde u.a. festgestellt, dass in Ostdeutschland fast 90 Prozent (in Mecklenburg-Vorpommern 88,6 Prozent) der pädagogischen Fachkräfte ausgebildete Erzieherinnen sind. "Wir setzen auf das Fachkräftegebot in unseren Einrichtungen, weil wir wissen, dass die hervorragende Ausbildung des Personals in unseren Kitas der Grundstock für eine hohe Qualität der frühkindlichen Bildung ist", sagte Schwesig. Mit dem neuen KiföG MV haben wir erste Schritte unternommen, die Fachkraft-Kind-Relation durch Verdoppelung der Vor- und Nachbereitungszeit sowie die Absenkung des Betreuungsschlüssels von 1:18 auf 1:17 zu verbessern. Außerdem wurde die rechtliche Grundlage für die Ausbildungsplatzplanung geschaffen", sagte Schwesig weiter. "Sobald wir finanzielle Spielräume haben, sollte die Fachkraft-Kind-Relation weiter verbessert werden."
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit, PM Nr. 116 - 09.08.2010
"Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010" der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht
Aus den aktuellen Daten des Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann Stiftung geht u.a. hervor, dass immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren die Angebote von Kitas und Tagespflege in Deutschland nutzen. Der bislang jährlich herausgegebene Report zeigt erstmalig auch die Höhe der Investitionen in frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung der einzelnen Bundesländer auf, die demnach höchst unterschiedlich ausfallen. Insgesamt gewinnt die Frühkindliche Bildung aber an Stellenwert in Deutschland, befindet die Stiftung.
Die ganze Meldung sowie Länderberichte und Grafiken finden Sie hier.
Quelle: Pressemeldung Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 28.6.2010
Keine Chance für Rechtsextreme zur Betreibung von Kitas durch Demokratie-Erklärung
Sozialministerin Manuela Schwesig will die Kinder in Mecklenburg-Vorpommern vor rechtsextremen Einflüssen in Kindertagesstätten schützen. Träger von Einrichtungen müssen ab dem 1. August 2010 eine Erklärung abgeben, dass sie und ihre Mitarbeiter auf dem Boden der Verfassung stehen. "Wer sich nicht zweifelsfrei zum Grundgesetz bekennt, der darf keine Kita übernehmen", so Schwesig. Es habe bereits Versuche von Rechtsextremen gegeben, die jedoch abgewendet wurden.
Der Erlass gilt für alle Neuanträge, nicht für die bestehenden rund 1.100 Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Anlassbezogen - etwa bei einem Trägerwechsel – wird der Erlass jedoch wirksam.
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit, PM Nr. 105 - 26.07.2010;
PM Nr. 111 - 30.07.2010 Erlass der Ministerin auch für Kindertagespflege empfohlen
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder: Zusätzlich 400 Millionen für Qualität der Kinderbetreuung
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder kündigte an, dass der Bund in den nächsten vier Jahren zusätzlich insgesamt rund 400 Millionen Euro in die Qualität der frühkindlichen Bildung investiert. "Die Kita legt den Grundstein dafür, dass Kinder später in der Schule und in der Ausbildung erfolgreich sind. Deshalb werden wir mit einer bundesweiten Initiative dafür sorgen, die Sprach- und Integrationsförderung durch qualifiziertes, zusätzliches Personal in den Kitas zu verbessern", so Kristina Schröder. Die Mittel fließen in 4000 Schwerpunkt-Kitas und sollen vor allem in sozialen Brennpunkten dazu beitragen, faire Chancen für alle Kinder zu schaffen.
Quelle: BMFSFJ, PM Nr. 46/2010 vom 21.07.2010, Thema: Kinder und Jugend
GEW warnt vor Billig-Pädagogik in Kitas
"Weder die Eltern und erst recht nicht die Kinder haben etwas davon, wenn man jetzt hektisch Plätze mit schlecht ausgebildetem Personal schafft [...]", so GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke, Leiter des Vorstandsbereichs "Jugendhilfe und Sozialarbeit" auf Bundesebene.
Die beste Werbung für den Beruf sei, ihn als pädagogische Profession attraktiv zu machen. Dazu gehöre vor allem auch die Ausbildung an Hochschulen. An den neu eingerichteten Studiengängen für frühkindliche Pädagogik gäbe es Hunderte von Bewerberinnen und Bewerbern. Das Studienangebot müsse weiter ausgebaut werden.
Quelle: GEW Hauptvorstand, PM vom 21. Juli 2010
ESF-Modellprogramm "Mehr Männer in Kitas"
Das Modellprogramm "Mehr Männer in Kitas" des Europäischen Sozialfonds (ESF) hat zum Ziel, durch die Erprobung innovativer Modellprojekte mittel- und langfristig dazu beizutragen, den Anteil von männlichen Erziehern in Kitas auf 20 Prozent zu erhöhen.
Mindestens 10 Modellregionen sollen durch das Bundesfamilienministerium und den Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Bewerben können sich Träger oder Trägerverbände von Kindertagesstätten, die überörtlich oder in einer Großstadt arbeiten und deren mitwirkende Kitas über ein pädagogisches Konzept und eine intensive Elternarbeit verfügen. Mindestens 25 Prozent der Einrichtungen sollen einen erhöhten Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien aufweisen. Die Auswahl der Träger erfolgt Ende 2010.
Quelle: BMFSFJ, ImFokus Nr. 25 / 20. Juli 2010
Studie: Männliche Fachkräfte in Kitas
Die Studie "Männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten" stellt fest, dass Männern die Türen der Kindertageseinrichtungen weit offen stehen. Darin sind sich Träger und Leitungen von Kitas und die Eltern einig. Trotzdem, so die Untersuchung, liegt der Männeranteil an den pädagogischen Fachkräften in Kitas bei 2,4 Prozent. Warum ist das so und wie kann man das ändern? Darauf und auf zahlreiche andere Fragen gibt die Studie interessante Antworten.
Es ist wichtig, dass in der frühkindlichen Erziehung Frauen und Männer gemeinsam arbeiten, und zwar für Jungen ebenso wie Mädchen, denn im frühkindlichen Bereich fehlen moderne männliche Rollenvorbilder und Bezugspersonen für Mädchen und Jungen: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen führen häufig zu abwesenden familiären Vorbildern und die vorhandenen familiären Vorbilder müssen nicht unbedingt den Erwartungen an moderne männliche Rollenbilder entsprechen.
Quelle: BMFSFJ, Publikationen
Landtag beschließt Kindertagesförderungsgesetz
In seiner Zweiten Lesung beschloss der Landtag Mecklenburg-Vorpommern den Gesetzentwurf der Landesregierung (LT M-V Drs. 5/3381 v. 14.04.2010) entsprechend der Beschlussempfehlung des Sozialausschusses vom 30.06.2010, LT M-V Drs. 5/3610 anzunehmen.
Sozialministerin Manuela Schwesig sprach von einem guten Tag für das Kinderland Mecklenburg-Vorpommern, denn die Betreuungsqualität in den Einrichtungen werde jetzt weiter steigen. So sollen die Gruppengrößen im Kindergarten von 18 auf 17 Kinder verkleinert und Kitas in sozialen Brennpunkten besonders unterstützt werden. Zudem bekommen die Erzieherinnen mehr Zeit für Vorbereitungen und Elterngespräche.
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit, PM Nr. 95 - 08.07.2010
Modellprojekt "Vielfalt für die Kleinsten" möchte ab August 2010 Familienbildung über Angebote in Kitas stärken
In Mecklenburg-Vorpommern sollen mehr Angebote für die jüngsten Bewohner und deren Eltern geschaffen werden. Das Modellprojekt "Vielfalt für die Kleinsten", an dem auch die Länder Berlin und Brandenburg teilnehmen, tritt ab August 2010 in die Phase der praktischen Umsetzung.
Geplant ist, direkt in Kitas Angebote zur Familienbildung zu machen. Eltern, die ihr Kleinkind zu Hause betreuen, können dann regelmäßig Kurse zu verschiedenen Themen besuchen, die sie und somit auch ihren Nachwuchs stark machen.
An dem Projekt beteiligen sich in M-V die Jugendamtsbereiche Uecker-Randow, Müritz, Rügen und Schwerin.
Quelle: Ministerium für Soziales und Gesundheit, PM Nr. 89 - 02.07.2010
Neuer Bildungsbericht mit erschreckendem Befund für Mecklenburg-Vorpommern
Mit "Bildung in Deutschland 2010" wird der dritte Bericht einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt.
Der Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung ist in den Seiten 45 bis 60 sowie zahlreichem Datenmaterial in Tabellen abgebildet.
Der erschreckende Befund für Mecklenburg-Vorpommern: "Nirgendwo in Deutschland ist die Quote der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss so hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2008 waren es 17,9 Prozent.", so Mathias Brodkorb in der Pressemitteilung vom 15.06.2010.
Bildung beginnt im frühkindlichen Bereich, das heißt ab Kita bzw. ab Geburt. In der Tabelle C3-15web wird der kindbezogene Personalschlüssel in Gruppen mit Kindern im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt 2006 bis 2009 nach Ländern dargestellt, wonach Mecklenburg-Vorpommern jährlich das Schlusslicht, 2009 mit einem Mittelwert von 1:13,1 (Vollzeitbeschäftigungsäquivalent zu Ganztagsinanspruchnahmeäquivalente) einnimmt.
Das Ministerium für Soziales und Gesundheit M-V informiert: Curriculum „Sprachliche Entwicklung von Kindern“
Am 16. Juni 2010 fand im Ministerium für Soziales und Gesundheit M-V eine Informationsveranstaltung zur Qualifizierung von Tagespflegepersonen zum Thema „Sprachliche Entwicklung von Kindern“ statt. Eingeladen waren die für die Kindertagespflege zuständigen Mitarbeiterinnen der Jugendämter, interessierte Weiterbildungsträger des Landes und Interessenvertreter der Tagespflegepersonen.
Da eine alltagsintegrierte Sprachförderung im Bereich der Kindertagespflege von großer Bedeutung ist, hat das Ministerium für Soziales und Gesundheit das Curriculum „Sprachliche Entwicklung von Kindern“ in Auftrag gegeben, das nun modellhaft im Land erprobt werden soll. Das Curriculum orientiert sich inhaltlich an den Modulen der Erzieherfortbildung „Kinder-Sprache stärken“ und hat einen Umfang von insgesamt 84 Stunden. Eine anteilige Kostenbeteiligung des Landes ist vorgesehen.
Interessierte Tagespflegepersonen können sich für weitere Informationen an ihr zuständiges Jugendamt wenden.
Start der "Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in Mecklenburg-Vorpommern" zum 1. September 2010
Zum 1. September 2010 wird verbindlich die "Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in Mecklenburg-Vorpommern" als Gesamtkonzeption sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in der Kindertagespflege eingeführt.
Quelle: Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, PM "Bildung für alle von Anfang an! – Bildungskonzeption für 0-10-Jährige startet" Nr. 105-10 vom 14.06.2010
Start von "AbKita" für Kinder, Eltern, Fachkräfte und Wirtschaft
Eltern und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW M-V) gaben am Weltkindertag den Start des überparteilichen Aktionsbündnisses Kita in Mecklenburg-Vorpommern, kurz "AbKita" bekannt.
"AbKita" ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen unter Federführung des Elternbundes M-V und der Bildungsgewerkschaft GEW M-V. Das Aktionsbündnis wird aktuell unterstützt von Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege in M-V. Weitere Organisationen, Kita-Elterräte, Kommunen des Landes, Firmen und engagierte Einzelpersonen sind als Teil einer breiten Bürgerbewegung willkommen und können sich unter: info@elternbund-mv.de melden.
"AbKita" setzt sich für Kinder und ihre Familien in M-V sowie für die Fachkräfte von Kitas und die Wirtschaft ein.
Ziel des Aktionsbündnisses ist es, mehr Bildungsqualität für alle Kinder in Kitas und in der Kindertagespflege in M-V durch die schrittweise Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erreichen.
Weitere Informationen, z.B. zu den Forderungen, Aktionen und Ansprechpartnern von "AbKita" finden Sie unter: www.abkita.de.
Pressemitteilung vom 01.06.2010
Meldung MVregio, Linksfraktion und mv-schlagzeilen.de
Landesregierung M-V beschloss neues KiföG M-V
Nach der zweiten Lesung im Kabinett beschloss die Landesregierung das neue KiföG M-V. Am 13.04.2010 stellten Sozialministerin Manuela Schwesig und Bildungsminister Henry Tesch das Kindertagesförderungsgesetz vor.
Henry Tesch hob zur Bildungskonzeption u.a. hervor: "[...] Immerhin ist die Bildungskonzeption verbindlich in Paragraph 1 des neuen Kindertagesförderungsgesetzes festgeschrieben. Das heißt, Leistungsvereinbarungen zwischen Einrichtungsträgern und örtlichen Jugendhilfeträgern werden künftig nur auf der Basis der Bildungskonzeption des Landes abgeschlossen." Die Bildungskonzeption wird ab dem Schuljahr 2011/2012 flächendeckend eingeführt.
In der Pressemitteilung heißt es auch: Kitas in einem schwierigen Umfeld sollen künftig besser ausgestattet werden, um in kleineren Gruppen die Kinder individueller betreuen zu können. Für diese Bereiche investiere das Land zusätzlich 10 Millionen Euro.
Manuela Schwesig äußert sich zur Forderung nach kleineren Gruppen u.a.: "In allen Kitas wird sich die Fachkraft-Kind-Relation durch die Erhöhung der Vor- und Nachbereitungszeiten verbessern. In Kitas mit vielen Kindern aus sozial schwachen Familien helfen wir außerdem mit zusätzlichem Personal. [...]"
Der Gesetzentwurf wird jetzt dem Landtag zugeleitet.
Bundesregierung gab Antwort
Für Städte und Gemeinden stellt die Bereitstellung einer ausreichenden und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung einen wichtigen Baustein für die Bewältigung der Herausforderungen des wirtschaftlichen und demografischen Wandels dar.
Die kommunalen Spitzenverbände beklagen aber eine finanzielle Unterdeckung. Die Wirtschaftskrise verbunden mit den einbrechenden Gewerbesteuern und weiteren Einnahmeausfällen aufgrund des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes und steigender sozialer Ausgaben haben für viele Kommunen die Haushaltslage noch einmal verschärft. Angesichts ihrer finanziellen Situation ist für viele Kommunen der quantitative und qualitative Ausbau der Kindertagesbetreuung kaum möglich.
Abgeordnete des Bundestages und die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN richteten daher z.B. folgende Fragen an die Bundesregierung:
- Plant die Bundesregierung angesichts des von ihr selbst kostatierten nicht hinreichenden Mittelabrufs der Kommunen Maßnahmen, um diese Engstelle zu beheben?
- Wird die Bundesregierung vor dem Hintergrund der mangelnden Finanzierung des Kindertagesstättenausbaus den Finanzierungsanteil des Bundes aufstocken?
- Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um dem drohenden Mangel an qualifiziertem Personal für die Kindertagesbetreuung entgegenzuwirken?
- Mit welchen Kosten rechnet die Bundesregierung für die Kommunen für die Qualifizierung der Tagespflegepersonen?
Alle Fragen und die Antwort der Bundesregierung sind in der Drucksache des Deutschen Bundestages 17/895 vom 03.03.2010 enthalten.


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