Das Positionspapier mit dem Handlungsziel "Vereinbarkeit Erwerbs- und Privatleben" des "Fachgremiums für Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt M-V".
DieTagungsdokumentation zur Tagung finden Sie hier.
Lesen Sie auch das Arbeitspapier des KVL.MV zur "Kinderbetreuung in Randzeiten - eine Bestandsaufnahme für Mecklenburg-Vorpommern"
Alle Beiträge, Diskussionen und Erkenntnisse werden in einer Dokumentation zusammengefasst.
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Röhrdanz vom KVL.MV , Tel. 0381 375 8647 zur Verfügung.
Lesen Sie den ganzen Bericht in der Jubiläumsausgabe der KomDat zum Jugendhilfetag 2008!
Veranstaltungsberichte 2008
Fachtagung zur Zertifizierten Vereinbarkeitspolitik in Unternehmen aus M-V
Am 3. Dezember 2008 führte das ISBW Neustrelitz (Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH) die Fachtagung "Handlungs(t)raum 'Audit' - Zertifizierte Vereinbarkeitspolitik in Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns" durch.
Die Fachtagung sollte (T)Räume eröffnen, Positionen aus theoretischer Facharbeit mit fundierten Praxiserfahrungen verknüpfen und stellte ausgewählte vereinbarkeitsorientierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor.
Höhepunkt war die feierliche Auszeichnung von drei Unternehmen aus M-V, die als erste im Land das Audit "Erwerbs- und Privatleben" erfolgreich absolvierten. Zu den Ausgezeichneten zählen die AHG Klinik Waren, die Orthopädische Klinik Altentreptow als Außenstelle des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg sowie der Friseur- und Kosmetiksalon Herchenbach aus Neubrandenburg.
Das Fachgremium für Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt nutze den feierlichen Rahmen der Fachtagung und stellte das Positionspapier "Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben" vor.
Fachtagung zur Betreuung in Randzeiten an der Hochschule Wismar
Kinderbetreuung in Randzeiten ist ein hochaktuelles Thema in Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigt das große Interesse an der Tagung „Flexible Kinderbetreuung in Randzeiten und
Notfällen", zur das Kita-Portal-Team und das Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV (KVL.MV) aus Rostock am Freitag, den 17. Oktober 2008, von 14 – 18 Uhr in der Hochschule Wismar einlud.
„Bis zum Rückmeldeschluss Ende September hatten sich über 100 Frauen und Männer angemeldet und damit fast doppelt so viele wie erwartet. Wir mussten aus Platzgründen leider sogar bereits Absagen erteilen“, berichtet Anja Röhrdanz vom KVL.MV.
Die veränderten Bedingungen der Arbeitswelt und die Notwendigkeit, darauf mit Flexibilität auch hinsichtlich der Familienorganisation zu reagieren, fasste Professorin. Dr. Sabine Mönch-Kalina mit dem Satz „Wer über Randzeiten redet, steht nicht mitten im Leben“ zusammen. Flexible und verlängerte Betreuungszeiten sind zur Unterstützung des Familien- und Berufsalltags längst unerlässlich geworden.
Besonders intensiv wurden folgende Fragen diskutiert: Welche Umsetzungs- und Finanzierungsvarianten gibt es für Randzeitenbetreuung bzw. welche sind noch denkbar? Wo besteht noch Verbesserungspotential bei den rechtlichen Rahmenbedingungen? Und wie kann den Besonderheiten der ländlichen Räume Rechnung getragen werden?
Die Teilnehmer hatten im Anschluss an zentrale Vorträge an diesem Nachmittag Gelegenheit, sich in verschiedenen Workshops über bereits bestehende Konzepte zu informieren, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren. Am Ende des Tages standen als Eckpunkte für die weitere Entwicklung fest, dass verlängerte Betreuungszeiten nur dann dem Wohl der Kinder gerecht werden, wenn das Betreuungskonzept und der Personalschlüssel stimmen. Es gibt nicht die eine richtige Variante, sondern es muss die Bereitschaft aller Akteure bestehen, bedarfsentsprechende, individuelle Lösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit der Tagespflege wurde dabei als besonders wichtig angesehen.


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