Veranstaltungsberichte 2009
1. Familienkonvent in Mecklenburg-Vorpommern
Sozialministerin Manuela Schwesig hat am 29. Juni 2009 im Schweriner Schloss den ersten Familienkonvent für das Land Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. "Der Konvent soll eine Plattform sein, auf der wichtige familienpolitische Themen diskutiert und Lösungen erarbeitet werden", sagte Schwesig. Er ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kinderland MV. "Eltern haben die Möglichkeit, Politik direkt zu beraten und aktiv mitzugestalten." Ministerin Schwesig forderte die Teilnehmer auf, sich über den Tag hinaus familienpolitisch zu engagieren und bot hierzu die Unterstützung des Ministeriums an.
Zukünftig sollen alle zwei Jahre Mütter, Väter, Vertreter der "Lokalen Bündnisse für Familie", von Vereinen und aus Körperschaften im Schweriner Schloss zusammenkommen, um über die Belange von Kindern und Familien beraten. In diesem Jahr lauteten die Themen der Arbeitsgruppen: "Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben", "Familienbildung", "Kinderbetreuung und Kindertagesförderung".
Weitere Informationen finden Sie unter www.familienbotschaft-mv.de
Quelle: Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern 29. Juni 2009
Fachtag "Qualität kostet Zeit - Pädagogische Fachkräfte brauchen mehr Zeit für das Kind"
Die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in M-V e.V. hatte am 09. Juni 2009 zu einem zweiten Fachtag zum Thema "Qualität kostet Zeit - Pädagogischer Fachkräfte brauchen mehr Zeit für das Kind" eingeladen. Auf dem Fachtag wurden die fachlichen Anforderungen und die notwendigen Rahmenbedingungen für Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern beraten.
Aktionen im Rahmen der Initiative "Qualität kostet Zeit"
Auch im Seebad Lubmin demonstrierten Kinder, Eltern und Erzieher für bessere Betreuungsbedingungen in den Tagesstätten. Etwa 60 Kinder aus den Kitas in Hanshagen, Kemnitz und Lubmin ließen Luftballons mit Wunschkärtchen steigen.
Circa 60 Kindertagesstätten starteten am 4. Mai 2009 eine Aktion für eine bessere Kinderbetreuung. Tausende von Luftballons stiegen mit vielen Wünschen in den Himmel. Die Luftballons sollten symbolisch bei der Landesregierung bessere Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten einfordern. Vor der Wolgaster Stadtbibliothek (Insel Usedom) versammelten sich etwa 200 Kinder, Erzieher und Eltern, um sich gemeinsam für verbesserte Rahmenbedingungen für Kindertagesstätten stark zu machen. Auf dem Alten Markt in Stralsund fanden sich etwa 50 Mädchen und Jungen aus Stralsunder Kindertagesstätten zusammen, um Ihre ErzieherInnen zu unterstützen. Weitere Kundgebungen fanden in Anklam, Elmenhorst, Groß Lüsewitz, Heringsdorf, Karlshagen, Lubmin, Negast, Richtenberg, Rostock-Brinckmannshöhe und Steinhagen sowie in vielen anderen Orten Mecklenburg-Vorpommerns statt.
Im Rahmen der Initiative "Qualität kostet Zeit" demonstrierten auch bereits Einrichtungen aus Grevesmühlen, Dummerstorf, Reez, Kessin und Kavelstorf.
In Grimmen diskutierten Erzieher und Elternvertreter mit einem Landtagsabgeordneten über die Situation der Kindertagesstätten in Mecklenburg-Vorpommern. Der Landtagsabgeordnete bestätigte, dass sich etwas verändern muss.
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 5. und 6. Mai, 29. und 25. April 2009


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