Deutsche Städtetag, Positionspapier „Übergangsmanagement Kindertageseinrichtungen – Schule“ vom 23./24.2.2010
...mit Anregungen und Impulsen für kommunale Handlungsträger und Handlungsempfehlungen an Bund und Länder. Der Städte- und Gemeindetag fordert ausdrücklich die Übernahme der Finanzierungsverantwortung durch Bund und Länder.
Bildungshäuser für 3 bis 10 jährige Kinder, unter dieser Überschrift berichtet die Expertise über Möglichkeiten der besseren Verzahnung von Kindergarten und Schule
Einen Fachbeitrag von Wilfried Griebel und Renate Niesel zum Thema "Der Übergang in den Kindergarten" erhalten Sie hier.
Einen Beitrag zur gemeinsamen Bildungsverantwortung von Kindertageseinrichtung und Grundschule finden Sie hier.
Übergänge
Das Leben vieler Kinder verläuft aus den verschiedensten Gründen immer weniger kontinuierlich, immer mehr in Phasen, die ineinander übergehen.
Diese Übergänge, zum Beispiel der Übergang des Kindes von der Familie in die Krippe, der von der Krippe in den Kindergarten oder der vom Kindergarten in die Schule sind nicht einfach zu bewältigen.
Die Erzieher/-innen sind für die Bewältigungsleistungen der Kinder sensibilisiert und können erkennen, wann das Kind gezielte Unterstützung braucht. Wenn die Kinder Unterstützung erfahren, ist das zugleich die Grundlage für die Entwicklung einer vertrauensvollen Beziehung zur Erzieherin.
Die Vorbereitung von Eltern und Kindern beginnt bei der Suche nach Informationen über verschiedene Kindertagesstätten und ihre Träger und bei der Klärung von Erwartungen an das, was in der Einrichtung geschieht.
Probebesuche und Begleiten der Kinder in die Gruppe durch die Eltern sind heute häufig ein Standardangebot in den Einrichtungen. Viele Eltern nehmen sich mindestens drei Tage Zeit für die Eingewöhnung des Kindes. In Absprache mit der jeweiligen Erzieherin / dem jeweiligen Erzieher begleiten die Eltern ihr Kind für ein bis zwei Stunden in die Gruppe. Am zweiten Tag gehen die Eltern für 15 bis 30 Minuten vor die Tür. Das Kind erfährt zum ersten Mal die Trennung von den Eltern, aber auch, dass die Eltern wiederkommen. Am dritten Tag versuchen die Eltern ihr Kind für ein bis zwei Stunden in der Gruppe allein zu lassen.
Durch diese langsame Eingewöhnung wird vermieden, dass das Kind mit der neuen Situation überfordert wird. Reaktionen wie Weinen, Rückzug oder Unruhe des Kindes werden so vermindert.


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