WILLKOMMEN BEIM PORTAL FÜR
KINDERTAGESFÖRDERUNG IN M-V

Farbstreifen und Kinderfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die Mütterstudie des KVL.MV:

Teil 1 (2008)

Teile 2 und 3 (2009)

 

 

Fachgremium für Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt, Positionspapier zum Handlungsziel "Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben" , Oktober 2008

 

 

 

 

M-V vereinbart Beruf und Familie am besten!

Unser Bundesland liegt im bundesweiten Ländervergleich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an der Spitze, so der neueste Familienatlas 2007.

 

 

Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina zum Thema Vereinbarkeit: "Weiterhin Handlungsbedarf!", in Wirtschaftskompass 1/2/2007

 

DGB Nord -Studie: Bei Familienförderung lohnt Blick nach Osteuropa

 

 

Bundesministerium für Fam., Senioren, Frauen und Jugend - Monitor Familienforschung: "Mütter und Beruf, Realitäten und Perspektiven"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochschule Wismar:
Übersicht M-V zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

 

Vorstellung des neuen Bundesprogramms in e-balance Nr. 54 08/2007 "Familienfreundliche Arbeitswelt - gut für Wirtschaft und Familien"

 

 

 

Landesweites Netzwerk Familienbotschaft M-V:
www.familienbotschaft-mv.de

 

Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser:
www.mehrgenerationen
haeuser.de

 

Mehr zu den
Lokalen Bündnissen

 

 

Informationen zu den Balancing-Seminaren:
www.work-life-balancing.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infothek zum Thema „Wiedereinstieg" des Bundesfamilienministeriums: www.frauenmachen
karriere.de

Vereinbarkeit Familie und Beruf

 

Vereinbarkeit von Privat- und Erwerbsleben – Ideen gesucht

Die Landesregierung will die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben weiter verbessern. Dafür haben die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Manuela Schwesig, und die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Dr. Margret Seemann, ein Aktionsprogramm ins Leben gerufen, mit dem neue Konzepte und Ideen gesucht werden. Den Startschuss für das neue Aktionsprogramm geben Sozialministerin Schwesig und die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Seemann am 19. Juli 2010 um 15:00 Uhr in Schwerin. Das Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in Mecklenburg-Vorpommern (KVL.MV) fungiert als Regiestelle und Sekretariat.

Quelle: Pressemitteilung vom 15.06.2010

 

"Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010" veröffentlicht

Wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft? Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010 bietet einen Einblick, wie sich der Stellenwert des Themas Familienfreundlichkeit in Deutschland aus Sicht der Unternehmen entwickelt hat.

 

Studie "Die Situation erwerbsfähiger Mütter in M-V"

Im Auftrag des Kompetenzzentrums Vereinbarkeit Leben in MV (KVL.MV) entstand 2008/2009 die mehrteilige Studie "Die Situation erwerbsfähiger Mütter in Mecklenburg-Vorpommern" - die sogenannte "Mütterstudie".

In einer Befragung unter 251 Müttern aus M-V und in 14 Interviews mit Expertinnen, die beruflich mit Müttern arbeiten, geht es vor allem um die Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit(suche), um die Bedeutung sozialer Netzwerke und um vereinbarkeitsbewusste Maßnahmen in Unternehmen.

 

Notwendigkeit für bessere Familienpolitik

Bis in die 1950er Jahre war die Erwerbslosigkeit der Ehefrau - auch in der kinderlosen Ehe - Teil des bürgerlichen Familienideals. Um die Jahrtausendwende steht das Kindeswohl im Zentrum des Interesses. Die Meinung, Vorschulkinder litten unter der Berufstätigkeit der Mutter, herrscht vor allem in den alten Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland, und zwar stärker als in jedem anderen Land der EU.

Studien belegen, dass die Frage, ob Kinder aus der Situation einen Nachteil oder auch einen Vorteil beziehen, nicht mit „Ja" oder „Nein" beantwortet werden kann: Die Wirkung der Berufstätigkeit auf das Kind hängt von Kontextfaktoren ab, insbesondere auch vom Berufskontext, von der Art der Verwendung von Zeit und Geld, von der Qualität der nichtelterlichen Kinderbetreuung und von der Zufriedenheit der Frau mit ihrer Rolle.

 

Bessere Vereinbarkeit durch Kita-Förderung

Viele junge Eltern und solche, die es werden wollen, wünschen sich Familie und weiterhin erwerbstätig zu sein. Nur ein breites und hochwertiges Betreuungsangebot auch für Kinder unter drei Jahren ermöglicht ihnen die Chance, beides miteinander zu vereinbaren.

Heute gilt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als eine der zentralen Herausforderungen der Beschäftigungs- und Sozialpolitik in Europa und besonders aktuell in Deutschland.

Nach den Plänen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sollen bis zum Jahr 2013 zusätzlich 500.000 Plätze in der Kinderbetreuung (Schaffung von Kinderkrippenplätzen) entstehen. Weiterhin möchte sie einen Rechtsanspruch auf einen Kinderkrippenplatz ab dem ersten Geburtstag einführen.

Die Entscheidung für Familien und für Kinder sowie für deren Betreuung ist immer privat. Der Staat darf den Eltern nichts vorschreiben. Der Staat steht nur in der Pflicht, Möglichkeiten zu schaffen, den jungen Eltern zu helfen, Familie und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen.

Eine Maßnahme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das am 29.09.2006 vom Bundestag beschlossene Elterngeld, das für alle ab dem 01.01.2007 geborenen Kinder das Erziehungsgeld ersetzt. Das Elterngeld soll bis zu 12 oder 14 Monate einen Ausgleich für die Einkommensverluste durch die Kleinkindbetreuung schaffen.

Weiterhin sollen die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten den Bedürfnissen der Familien angepasst werden. Die bislang gängigen Zeiten von 06.30 Uhr bis 16.30 Uhr sollen ausgeweitet werden und somit den regulären Arbeitszeiten entsprechen, da viele Familien nicht auf die Hilfe der Großeltern zurückgreifen können, aufgrund räumlicher Trennung bzw. deren eigener Berufstätigkeit.

 

Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben sich Initiativen entwickelt, die Familien bei diesem Spagat helfen wollen. Ca. 40 Tages- einrichtungen im Land bieten hierzu verlängerte Öffnungszeiten (zum Beispiel Frühdienst ab 5.30 Uhr, Spätöffnung bis 20.30 Uhr, Betreuung am Samstag) an. Die Jugendämter haben sich des Themas verstärkt angenommen, um Leitlinien für die konzeptionelle Entwicklung, für die Wahrung des Kindeswohls und für die Finanzierung dieser Angebote zu entwickeln.

Studierende des Studienganges "Management sozialer Dienstleistungen" an der Hochschule Wismar, haben im Sommersemester 2007 im Rahmen eines studienbegleitenden Projektes die bisherigen Aktivitäten zusammengetragen. Eine Übersicht der Ergebnisse erhalten Sie hier.

 

Manche Firmen unterstützen Kindertageseinrichtungen, damit ihre Mitarbeiter vereinbare Kinderbetreuung in Anspruch nehmen können. An den Hochschulen entstehen Campus-Kitas, damit Studierende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Aufgaben an der Hochschule mit ihrem Familienleben vereinbaren können.

Ein neues Programm des Bundesfamilienministeriums unterstützt ab 2008 solche Initiativen auch durch "Startkapital":

Sonstige Aktivitäten

Kindertageseinrichtungen sind zunehmend auch Partner örtlicher Netzwerke, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, familienunter- stützende Angebote zu entwickeln.

So entstehen in vielen Orten Mehrgenerationenhäuser in Kombination mit Kindertageseinrichtungen. Eine enge Zusammenarbeit wird auch in den Lokalen Bündnissen gesucht.

 

Einen Überblick darüber erhalten Sie ab Herbst auf dieser Seite. Gerne können Sie dafür Ihre Erfahrungen und Anregungen über Kontakt an das Kita-Portal-Team senden.

 

Work-Life-Balancing - ein Pilotprojekt zur Prävention von Burnout

 

Das Institut für Burnout-Prävention - IBP Hamburg führt in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse ein Intensivprogramm zur Prävention von Burnout bei berufstätigen Müttern und Vätern durch.

Das Kursprogramm richtet sich speziell an Frauen und Männer, die sich erschöpft fühlen und den Eindruck haben, zwischen Beruf und Familie zerrieben zu werden.

Das bisher einzigartige „Balancing" - Seminar will Frauen und Männer vor dem „Ausgebrannt sein" bewahren und versteht sich als Notbremse, die zum Einsatz kommen sollte, bevor eine akute „Burnout-Intervention entsteht.

In den Seminaren wird aufgezeigt, wann Stress entsteht und wie diesem entgegengewirkt werden kann. Es geht zum einen darum, im Alltag kleine aber wesentliche Veränderungen vorzunehmen, so dass unmittelbar Druck-, Stress- und Überforderungsgefühle abgebaut und Erholungszeiten aufgebaut werden können. Zum anderen werden die persönlichen Lebens- und Arbeitsbereiche neu bewertet und in eine stimmige Balance gebracht, so dass Kraft wieder fließen kann und Gesundheit und Arbeitsfreude auch im Privat- und Familienleben er-halten bleiben.

Die Kursgebühr für das fünftägige „Balancing"- Seminar beträgt 100,00 Euro, wobei 80,00 Euro von der Techniker Krankenkasse übernommen werden.

Detaillierte Informationen zu den Konditionen der Kurse finden Sie hier.

 

Fortbildungen während der Elternzeit

Fortbildungen während der Elternzeit können für einen Wiedereinstieg in den Beruf maßgeblich sein, da in den drei Jahren der Wert früherer beruflicher Qualifikationen kontinuierlich sinken kann. Eine Teilzeitbeschäftigung im Betrieb beispielsweise in Form von Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen, kann das Risiko minimieren, beim Wiedereinstieg auf Probleme zu stoßen oder einen weniger attraktiven Arbeitsplatz zugewiesen zu bekommen. Wer sich zusätzlich weiterentwickeln oder neu orientieren möchte, findet im Folgenden wichtige Anlaufstellen:

Oftmals übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Weiterbildung bzw. beteiligt sich daran. Auch Arbeitsagenturen fördern anerkannte Weiterbildung, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Kostenlose Kurse, wie der Umgang mit Office-Programmen oder Englisch bietet das, vom Bundesministerium und dem Euro-Sozialfonds geförderte Weiterbildungsportal „Gendernet" an.

 

Das Projekt „Väter und Karriere" ist ein Angebot zur Beratung und Weiterbildung, das sich speziell an Väter in der Elternzeit richtet.

 

zusammengefasst aus: "Neu Durchstarten in der Elternzeit"
Brigitte 12/2007