Erfahren Sie mehr über den Deutschen Präventionspreis und über die AWO Rostock
Wollen Sie mehr über diese gute Idee und deren Umsetzung wissen? Dann wenden Sie sich an die Kita Zwergenland in Wismar
Mehr Informationen über die Evangelische Tageseinrichtung "Am Heuweg" in Stralsund
Gesundheit
Aktionsbündnis für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Das Aktionsbündnis für Gesundheit M-V bündelt alle Projekte in den Kommunen, Kitas, Schulen und in der Arbeitswelt zu diesem Thema in unserem Land. Die Projekte für die Kitas im Land finden Sie unter hier.
DFB fördert Programm "Bewegte Kinder" in den Kitas – Auszeichnung in Schwerin
Das Programm "Bewegte Kinder", das gemeinsam von der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern und den Kitas ins Leben gerufen wurde, ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in seine Sozialkampagne "Kinderträume 2011" prämiert worden. In diesem Rahmen wurde die Schweriner Kita "Petermännchen" ausgezeichnet.
Das mit 5.000 Euro unterstützte Kooperationsprojekt "Bewegte Kinder" fördert Sportvereine, die in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten zusätzliche wöchentliche Bewegungsangebote unterbreiten. Ziel ist die Förderung der Kindergesundheit und die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die dem natürlichen Bewegungsbedürfnis von Kindern entsprechen.
Quelle: PM Nr. 121 - 17.08.2010 - Ministerium für Soziales und Gesundheit MV
Rostocker Kita mit Präventionspreis ausgezeichnet
Das „Kinderhaus am Warnowpark“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde jetzt von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für ihr gelungenes Gesundheitskonzept mit einem von sechs Präventionspreisen ausgezeichnet.
Schon früh am Morgen geht’s kernig los: Mit einem gesunden Frühstück. Für viele der Kinder des Stadtviertels, in dem relativ viele sozial schwache Familien wohnen, ist ein gesundess Frühstück keineswegs selbstverständlich. Für die Kinder inzwischen schon. Pia zum Beispiel mag am liebsten Kohlrabi, Äpfel und Birnen. „Weil es das im Kindergarten zum Frühstück gibt, verlangt sie es zu Hause auch“, sagt ihre Mutter Marlies Schatz (28). Auch die Eltern werden eingebunden.
Das Bundesgesundheitsministerium jedenfalls ist überzeugt: In Groß Klein wird Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglicht. „Eine zentrale Herausforderung für die Gesellschaft“, wie Ulla Schmidt bei der Preisverleihung in Berlin erklärte. Der Wettbewerb soll bundesweit gute Beispiele ganzheitlicher Gesundheitsförderung bekanntmachen und zur Nachahmung motivieren. Stifter des Preises sind neben dem Ministerium die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die Manfred-Lautenschläger-Stiftung. 2009 sind die Grundschulen dran. Der mit je 10 000 Euro dotierte Preis wird jährlich in einem anderen Teilbereich der Gesundheitsförderung und Prävention vergeben. Nicole Manske will das Geld für neue Holzspielgeräte ausgeben.
Aus: Ostseezeitung 18. Juni 2008
Stralsunder Kita ist besonders gesundheitsbewusst
Die Stralsunder Kindertagesstätte "Im Heuweg" hat den "Fit von klein auf"-Wettbewerb der Betriebskrankenkassen gewonnen. 140 Kitas nahmen teil, 16 wurden am 21.06.2007 in Schwerin ausgezeichnet. Gesundheitsminister Erwin Sellering lobte: "Die Kita 'Im Heuweg' kümmert sich vorbildlich um die Gesundheit ihrer Schützlinge." Der Lohn: 1500 Euro. Die Kinder haben Frühstück, Vitamin- und Teepause selbst in die Hand genommen und gehen sogar einkaufen. "Die Zubereitung dauert schon mal eine Dreiviertelstunde. Doch die Kinder finden es toll und sind stolz", sagt die Erzieherin.
aus: Ostsee-Zeitung vom 22. Juni 2007
Ich geh´ zur U! Und Du?
Mit dem Projekt "Ich geh´ zur U! Und Du?" hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA eine Aktion zur Erhöhung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter gestartet.
Aktuelle Daten belegen, dass die Teilnahme mit den Jahren, d.h. vom zweiten Lebensjahr bis zum Vorschulalter abnimmt. Insbesondere Kinder aus sozial schwachen Elternhäusern sowie von Migranten nehmen weniger an der U7, U8 und U9 teil. Das führt dazu, dass z.B. Entwicklungsstörungen vor der Einschulung häufig nicht erkannt und damit auch nicht rechtzeitig behandelt werden können.
Daher stehen bei der Aktion "Ich geh´ zur U! Und Du?" folgende Ziele im Mittelpunkt:
- Information zu den Früherkennungsuntersuchungen,
- Steigerung der Inanspruchnahme - insbesondere der U7 bis U9 durch Eltern aus sozial schwachen Bezügen - und Vervollständigung des Impfstatus der Kinder,
- Sensibilisierung der Eltern für den Nutzen von Präventionsmaßnahmen und Motivation zu eigenverantwortlichem, gesundheitsförderndem Verhalten,
- Unterstützung, Koordination und Vernetzung bereits bestehender oder geplanter Aktivitäten der verschiedenen Akteure wie Ärzte, Kindergärten, Jugendämter, Öffentlicher Gesundheitsdienst und Quartiersmanager in sozialen Brennpunkten.


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