Aktionsprogramm Kindertagespflege:
Wissenschaftliche Begleitung durch das DJI, Regionalkonferenz: Hannover, Köln, Nürnberg 03/2010
Die Abteilung Familie und Familienpolitik des Deutschen Jugendinstituts ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des Aktionsprogramms beauftragt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Projekte und Programme
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Säule 3
Die 3. Säule des Aktionsprogramms Kindertagespflege hat die Schaffung eines bundesweiten Internetportals zur Kindertagespflege zum Ziel. Das Online-Portal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet fundierte Informationen und Beratung zur Kindertagespflege für Eltern, Tagespflegepersonen und Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Das Informationsangebot wird durch das Handbuch Kindertagespflege erweitert.
Portalinhalte:
- Information von Eltern, Tagespflegepersonen und Trägern der öffentlichen Jugendhilfe (insb. Online-Handbuch Kindertagespflege)
- Präsentation und Vernetzung der Modellstandorte
- Einstellung von Ausbildungs- und Qualifizierungsmodulen (DJI-Curriculum, Fort- und Weiterbildungsmodule, bestehende Module der Länder),
- Angebote von Tagespflegeplätzen
Quelle: ESF-Regiestelle Aktionsprogramm Kindertagespflege vom 1.November 2010
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Säule 2
Die 2. Säule des Aktionsprogramms Kindertagespflege hat die Qualifizierung von Tagespflegepersonen entsprechend des fachlich anerkannten Standards des DJI-Curriculums zum Ziel. Danach umfasst die Grundqualifizierung grundsätzlich einen Umfang von 160 Unterrichtseinheiten. Die Qualifizierung wird seit dem 1. September 2009 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt.
Um einen großen Kreis an potentiellen Tagespflegepersonen zu erreichen und eine flexible Förderung von Qualifizierungskursen zu ermöglichen, werden die Möglichkeiten der für die Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) erforderlichen Kofinanzierung zum 01. Juni 2010 erweitert.
Die Antragstellung ist fortlaufend ab dem 1. Juni 2010 möglich, spätestens jedoch zum 31. Mai 2012. Die Anträge müssen spätestens acht Wochen vor Beginn der Qualifizierungsmaßnahme der ESF-Regiestelle vorliegen.
Des Weiteren haben sich Bund, Länder und die Bundesagentur für Arbeit auf ein gemeinsames Gütesiegel für die Anbieter von Qualifizierungskursen verständigt.
Perspektivisch soll die Kindertagespflege qualitativ gleichrangig zur Betreuung in Tageseinrichtungen für Kinder werden. Dafür muss das Berufsbild der Tagesmütter und -väter weiterentwickelt werden.
Weitere Informationen zur Säule 2, z.B.:
- Förderleitfaden
- Wahrheitsgemäße Erklärung
- Muster Kooperationsvereinbarung
- Liste Bundesländer Kooperationsvereinbarung
- Vergabestelle Gütesiegel
- Übersicht Modellstandorte
können Sie der ESF-Regiestelle entnehmen.
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Das "Aktionsprogramm Kindertagespflege“ hat den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung zum Ziel. Das Programm wird im Rahmen des Aktionsprogramms seit dem 1. September 2009 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt.
Säule 1
Säule 1 des Aktionsprogramms dient dem Auf- und Ausbau von Strukturen zur Gewinnung, Qualifizierung und Vermittlung von Tagesmüttern und -vätern. In zwei Ausschreibungswellen sind bundesweit 162 Modellstandorte ausgewählt worden. Die Antragsfrist für die Säule 1 endete am 31. Juli 2009.
Weitere Informationen zur Säule 1, z.B.:
- Leitlinien der Kindertagespflege
- Liste der Modellstandorte
können Sie der ESF-Regiestelle entnehmen.
Leihomas und Leihopas gesucht
Viele junge Familien ziehen vom Land in die Großstadt. Ausschlaggebend für den Umzug sind wirtschaftliche Überlegungen.
Sie leben weit entfernt von der Familie und besonders Kinder leiden darunter.
Durch eine Leihoma oder einen Leihopa erhoffen sich die jungen Familien, dass ihre Kinder mehr Kontakt zu älteren Menschen bekommen und die leiblichen Großeltern nicht so stark vermissen.
Die Erfahrungen und das Wissen der älteren Generationen können an die Kinder weitergegeben werden. Auch erfüllen Omas und Opas andere Aufgaben in der Kindererziehung als die Eltern.
Kinder bauen meist eine enge Beziehung zu Oma und Opa auf und sprechen offener mit ihnen über ihre Probleme und Alltagssorgen.
Über das Internetportal www.ahano.de oder www.oma-gesucht.de können junge Familien und ältere Menschen zueinander finden. Die Vermittlung ist kostenlos.


nach oben